Am 10. März 1933 wurde der sozialdemokratische Kreuzberger Bezirksbürgermeister Carl Herz von einem SA-Trupp aus seinem Amtszimmer im Rathaus geholt. Die Nationalsozialisten trieben ihn durch die Straßen, schlugen ihn und demütigten ihn öffentlich. Schließlich rettete ein Polizist Carl Herz vor dem KZ, indem er ihn vorläufig verhaftete und somit dem Zugriff seiner Peiniger entzog.

Der Rundgang zeichnet Stationen dieser gewaltsamen Amtsenhebung nach. Die Führung wird durchgeführt von der Historikerin Beate Winzer.